Dorf rules!

Ok ok, ich sehe gerade es ist fast genau 1 ganzes Jahr her, dass ich einen letzten Blogeintrag verfasst habe.
Wer mir über die sozialen Medien folgt konnte bereits erahnen warum. ICH BIN UMGEZOGEN. Ich, meine zwei Kinder und allerlei Krims und Krams und Tüddeldidei und hier noch ein Kästchen und ein Haarspängchen und „ach-das-Lego-Teil-habe-ich-schon-die ganze-Zeit-gesucht-das-muss-auch-noch-mit“. Wir haben also unsere Milliarden Sachen gepackt und sind endlich von der Innenstadt weg und in einen wunderschönen, äußeren Stadtteil von Frankfurt gezogen.
Jetzt höre ich euch in Gedanken schreien:

„SIE IST UMGEZOGEN?! EIN JAHR LANG?!“

Natürlich nicht. Aber irgendwie doch. Denn Umziehen mit Kindern (ob alleine oder nicht – und ich bin ja alleine) ist viel mehr, als das Bett von einer Wohnung in die nächste zu stellen. Es beginnt beim Aussortieren der gesamten Welt der kleinen Kinder. Was habe ich mir für Gedanken gemacht „Endlich kann der eklige Mundschutz aus dem Arztkoffer in den Müll“….es ist kein Witz…..keine 13 min später kommt Lou mit wässrigen Augen und zitternder Unterlippe ins chaotische „was einmal das Wohnzimmer war“-gewankt und schluchzt:

„Meeeheeeeein Muuhuuuundschuuuhuuuutz, das war mein aaaaahaaallllaaaaaallllaaaliebsta Muuuhuundschutz“

und ich denke:

OH GOTT. Da ist sie. Traumatisierung Nr.1.

Und da meinte ich zu erahnen, was mit den letzten Kindergartentagen, dem Freundeskreiswechsel, den neuen Gefilden, dem ersten Schultag, der ersten Geschwistertrennung und und und auf mich zukam –

HA! Ich hatte ja keine Ahnung.

Was ich irgendwie vergessen hatte, war: Mich selbst. Und meine Sachen. Und meine Klamotten!
Um den Kindern so viel Zeit wie möglich und so wenig Veränderung wie nötig abzuverlangen, begann ich meine Sachen als erstes einzupacken. Das schien sinnvoll. Ums kurz zu machen: Es war es nicht.
Nach dem Umzug hatte ich allerdings – so schön hier alles ist – zunächst Schwierigkeiten in den Alltag zurück zu finden. Jede Familie kämpft damit aber alleinerziehende Elternteile natürlich umso mehr. Nr. 1 hatte keinen Hortplatz, was meine Arbeit schlichtweg unmöglich machte.

(Wusstet ihr, dass Erstklässler teilweise nur bis 11.25 Uhr Unterricht haben?!?!? Wie soll man das denn machen? Nun denn, die Zeiten sind jetzt vorbei.) Beide Kinder haben einen tollen Betreuungsplatz bekommen. Jetzt starten wir hier wieder durch. Klar bleibt es anstrengend. Aber ich werde ab jetzt wieder versuchen in regelmäßigen Abständen von uns zu berichten, zu bloggen. Ich habe noch einige Themen geplant.
Es wird nicht nur um Kommunikation gehen. Auch einfach über mich, über uns, meine Gedanken, unsere Aktivitäten und mal sehen was sonst noch ansteht. Wenn ihr Wünsche habt: Immer her damit.
Mittlerweile hat sich auch eine kleine aber feine Leserschaft aus Großbritannien und Amerika hier eingefunden, ich werde mich also auch bald um Blogeinträge in Englisch bemühen.

Es geht bald wieder los! Schön, dass ihr meinen Eintrag gelesen habt.

Und: Dieses Dorf hier ist vielversprechend. Die Leute sind nett. Die Kinder sind gut angekommen und wir haben einen Garten.

Lou hat jetzt einen neuen Mundschutz. Sie hat bisher nie mehr damit gespielt.

So viel zur Traumatisierung.

BRIGITTE MOM BLOGS
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